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Wie alles begann
Am 6. Juli 2007 wurde der
A-Wurf "von Alemanorum" geboren. An diesem Tag kamen 2 Rüden
und 7 Hündinnen im Schwarzwald auf die Welt und unser Arok war einer der
beiden Rüden.
Die Eltern sind Arco Bobo Basnie Eurasia und Isha von der Wolfsangel.
Von Anfang an standen wir in Email-Kontakt mit der Züchterfamilie Wangler,
die uns auch durch viele Bilder und Videos über die Entwicklung des Wurfes
auf dem Laufenden hielt. Die Möglichkeiten des Internets sind einfach
genial, wenn man ca. 200 km voneinander entfernt ist.
Am 11. August 2007 fuhren wir dann zum ersten Mal in den
Schwarzwald, um die Familie Wangler und natürlich die Welpen persönlich kennen zu lernen. Es war
wunderbar zu sehen, wie die Kleinen dort in schöner Umgebung mit vielen
Möglichkeiten zum Spielen und Lernen aufwachsen.
Wir hatten dann die Qual der Wahl und mussten uns für einen der beiden süßen
Rüden entscheiden. Es war irgendwie eine Bauchentscheidung, ohne dass man
sie so wirklich begründen konnte. Auch auf den Namen Arok haben wir uns noch
an diesem Tag festgelegt und hätten ihn dann am liebsten gleich mitgenommen,
aber das ging natürlich nicht mit 5 Wochen.
Auch alle Geschwister des A-Wurfes haben jetzt
Namen:
Rüden:
Addy,
Arok
Hündinnen:
Aila,
Aimee (heißt
jetzt Ayka),
Amati,
Anschi,
Arya,
Ashanti,
Aysha (heißt jetzt Emma)
So vergingen die nächsten 4 Wochen - manchmal zu langsam - mit den letzten
Planungen und Anschaffungen für unser neues Familienmitglied. Viele Dinge,
wie Decken, Futternäpfe, Spielzeug, Leinen, usw. waren ausreichend
vorhanden, da wir ja schon viele Jahre mit Hunden zusammengelebt haben.
Aber für einen kleinen Welpen muss auch an Sachen wie Treppenschutzgitter
und Steckdosensicherungen gedacht werden, ganz zu schweigen von ungesunden Blumen und
gefährlichen Stromkabeln, für die man sich kreative Lösungen einfallen lassen muss.
Und dann war da noch das Basteln an dieser Homepage, das mir etwas weniger
Schlaf bescherte, da ich doch oft nachts vor dem PC saß. Kein Problem, wenn
da nur nicht tagsüber das lästige Geldverdienen wäre.
Natürlich darf ich das Bücherlesen nicht vergessen. Meine Partnerin Beate hat ja
inzwischen eine recht große Sammlung von Hundebüchern aller Art und so war
ich da sehr gut versorgt.
Durch einen tollen Zufall lernte ich im
EurasierOnlineForum die Besitzerin von
Amati kennen und habe seit dem einen sehr netten und regelmäßigen Email
Kontakt mit ihr. So halten wir uns gegenseitig über die neuesten
Entwicklungen rund um die Welpen und um die Eurasier im Allgemeinen auf dem
Laufenden.
Außerdem kann ich sehr viel von ihren Erfahrungen mit Eurasiern lernen.
Überhaupt ist das Forum für mich eine gute Anlaufstelle, wenn ich Fragen zu
allen Themen rund um die Eurasier habe. Dort tummeln sich einige nette
Eurasierfreunde von denen man schnelle und kompetente Rückmeldungen bekommt.
Dann kam endlich der große Tag:
8. September 2007, 10:30 Uhr - Aufbruch in den Schwarzwald um
Arok abzuholen.
Die Hinfahrt war problemlos und wir hatten nur einen kurzen Stau, der
schnell überstanden war. Um 13 Uhr trafen wir bei Familie Wangler ein, die
alles für die Übergabe perfekt vorbereitet hatten.
Wir bekamen eine sehr schöne Mappe mit allen Daten über Arok, angefangen von
der Geburt bis zum 8. September, vielen nützlichen Informationen und einem
selbst gemalten
Bild von Zoe Wangler. Dann gab es noch Aroks
Schnuffeldecke mit
eingesticktem Namen und sein Plüschspielzeug, selbstgebackene Leckerli,
holländische Leckerli vom Vater Arco Bobo, einen Futterball und einige
Starterpakete der Hundefutter Hersteller. Ebenso wurden wir über Ernährung und
Impfungen informiert, erledigten die ganzen Formalitäten und brachen dann
zur Rückfahrt auf - nicht ohne dass die Hundemutter Isha das Auto genau
inspiziert und für gut befunden hatte, wo ihr Arok denn nun gleich
einsteigen würde. Arok war bis dahin noch ganz cool zum Auto gegangen, so
dass es aussah, als würde ihm das alles gar nichts ausmachen.
Allerdings änderte sich das etwas nachdem wir losgefahren waren. Die erste
halbe Stunde im Auto jammerte Arok ziemlich heftig, was eigentlich
auch kein Wunder ist, wenn man so plötzlich aus der gewohnten Umgebung
herausgerissen wird.
Danach wurde er aber ruhiger und drückte sich eng an mich, bis er den Kopf
auf mein Bein legte und einschlief. Das war zwar nicht von allzu langer
Dauer, aber er war ab da insgesamt viel ruhiger auf der weiteren
problemlosen Rückfahrt.
Zu Hause angekommen wurden dann Haus und Garten zunächst sehr vorsichtig von
Arok inspiziert. Es dauerte aber nicht lange bis er anfing forscher durch
den Garten zu streifen. So verbrachte er die Zeit mit Spielen, Fressen und
Schlafen immer unterbrochen durch regelmäßige Gänge in den Garten damit er
seine Geschäfte dort erledigen konnte. Es wurde eine sehr kurze erste Nacht
mit Arok, aber darauf waren wir ja vorbereitet.
Sicherlich wird es noch ein wenig dauern bis Arok sich hier richtig eingelebt hat
und wir werden ihm diese Zeit so angenehm wie möglich machen.
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